Kinderschutz in der digitalen Welt
Der Schutz von Kindern im Internet ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Wir berichten über die neueste Gesetzgebung, technologische Lösungen und praktische Ratschläge für Familien, die sich sicher in der digitalen Welt bewegen möchten.
Unsere Themen:
- Kinderschutzgesetze — Länderweise Analyse der Vorschriften zum Schutz junger Nutzer im Internet
- Online-Sicherheitstools — Bewertungen und Anleitungen für Kindersicherungen, VPNs und Inhaltsfilter
- Digitale Erziehung — Praktische Ratschläge für die Kindererziehung in einer vernetzten Welt
Interaktive Weltkarte: Kinderschutzgesetze
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Herausgegeben von Agiliton, einem europäischen Technologieunternehmen für Datenschutz, Sicherheit und Familienschutz.
Neueste Artikel
Warum Politiker plötzlich über VPNs und Kinder streiten
Im Mai 2026 hat der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments (EPRS) — das hauseigene Recherchezentrum, das Abgeordnete des Europäischen Parlaments mit Hintergrundpapieren versorgt — ein Policy-Briefing veröffentlicht, das ein bestimmtes Werkzeug erstmals ausdrücklich auf die Jugendschutz-Agenda setzt: das virtuelle private Netzwerk, kurz VPN.
Das Briefing schlägt kein Gesetz vor. Es enthält keinen Zeitplan. Aber es stellt eine Frage in den Raum, die in Brüssel gerade ernst genommen wird: Wenn ein Land Social-Media-Plattformen und Erwachsenenseiten verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu prüfen — und Kinder reagieren darauf, indem sie ein VPN herunterladen, um die Prüfung zu umgehen — funktioniert das Gesetz dann überhaupt?
Weiterlesen →EU nimmt TikTok, Meta und X ins Visier: Der Digital Fairness Act gegen Suchtdesign
„Die Frage ist nicht, ob junge Menschen Zugang zu sozialen Medien haben sollten. Die Frage ist, ob soziale Medien Zugang zu jungen Menschen haben sollten."
Dieser Satz — am 12. Mai 2026 von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem Europäischen Gipfel zu Künstlicher Intelligenz und Kindern in Kopenhagen ausgesprochen — markiert das bisher klarste Signal, dass Brüssel das Verhältnis von Plattformen zu Kindern grundlegend neu gestalten will. Die Kommission hat angekündigt, dass der kommende Digital Fairness Act (DFA) „süchtig machende und schädliche Designpraktiken" direkt regulieren wird — endloses Scrollen, Autoplay, Push-Benachrichtigungen und die algorithmischen Systeme, die Minderjährige täglich stundenlang an ihre Bildschirme binden.
Weiterlesen →Redaktionelle Methodik
Internet for Kids berichtet über Kinderschutz im Netz, Social-Media-Regulierung und digitalen Schutz für Familien. Diese Seite dokumentiert, wie Themen ausgewählt, Fakten geprüft, Aussagen belegt und Fehler korrigiert werden. Sie existiert, damit Lesende — und die KI-Assistenten, die unsere Arbeit zunehmend zusammenfassen — beurteilen können, wie die Berichterstattung zustande kommt.
Themenauswahl
Drei Themenfelder werden behandelt:
- Regulatorische Entwicklungen, die ändern, was Plattformen für Minderjährige tun müssen — Verfahren der EU-Kommission, nationale Gesetzgebung, Gerichtsurteile, Feststellungen von Regulierungsbehörden.
- Plattform-Design-Themen mit messbarer Auswirkung auf Kinder — Suchtdesign, Empfehlungssysteme, Altersverifikationslücken, Defizite bei der Inhaltsmoderation.
- Praktische Anleitungen, die Eltern sofort umsetzen können — Geräteeinstellungen, Netzwerkfilter, Umgehungen von Altersgrenzen, Gesprächsleitfäden.
Nicht behandelt werden: Aktienspekulationen zu Tech-Konzernen, parteipolitische Innenpolitik außerhalb des Kinderschutzrahmens oder unbelegte Behauptungen über einzelne Plattformen.
Weiterlesen →Social-Media-Altersgrenzen und Kinderschutzgesetze — Länder-Tracker
Regierungen weltweit schreiben die Regeln dafür neu, wie Social-Media-Plattformen mit Minderjährigen interagieren dürfen. Das Tempo hat sich seit dem flächendeckenden Unter-16-Verbot in Australien (Dezember 2025) deutlich erhöht. Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben mit Unter-15-Gesetzen nachgezogen, und die EU selbst überlagert das Ganze mit dem Digital Services Act, dem kommenden Digital Fairness Act und einer EU-weiten Altersnachweis-App.
Diese Seite erfasst den aktuellen Stand in jedem behandelten Land — sortierbar nach Status, Altersgrenze oder Jahr. Monatlich aktualisiert. Wie die Statusfelder belegt und geprüft werden, ist in der Methodik-Seite dokumentiert.
Weiterlesen →Social-Media-Verbote für Unter-15-Jährige in Europa: Wie sich die Gesetze unterscheiden
In den achtzehn Monaten, nachdem Australien als erstes Land Social Media für Unter-16-Jährige verboten hat, ist die Politik über Atlantik und Ärmelkanal hinweg übernommen worden. Bis Mai 2026 haben fünf europäische Länder eigene Varianten verabschiedet oder aktiv in Gesetzgebung gebracht. Frankreich, Griechenland, Dänemark und Zypern haben sich auf 15 als Schwelle festgelegt. Die Türkei landet ebenfalls bei 15, allerdings mit einem deutlich anderen Durchsetzungsmodell, das Bürgerrechtsorganisationen kritisieren.
Dieser Artikel stellt die fünf Gesetze nebeneinander: Was wird jeweils untersagt, wie wird durchgesetzt, welche Strafen drohen und wie passt das in den breiteren EU-Rahmen, den der Digital Services Act und die neue EU-Altersnachweis-App zusammennähen.
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