Kinderschutz in der digitalen Welt
Der Schutz von Kindern im Internet ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Wir berichten über die neueste Gesetzgebung, technologische Lösungen und praktische Ratschläge für Familien, die sich sicher in der digitalen Welt bewegen möchten.
Unsere Themen:
- Kinderschutzgesetze — Länderweise Analyse der Vorschriften zum Schutz junger Nutzer im Internet
- Online-Sicherheitstools — Bewertungen und Anleitungen für Kindersicherungen, VPNs und Inhaltsfilter
- Digitale Erziehung — Praktische Ratschläge für die Kindererziehung in einer vernetzten Welt
Interaktive Weltkarte: Kinderschutzgesetze
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Herausgegeben von Agiliton, einem europäischen Technologieunternehmen für Datenschutz, Sicherheit und Familienschutz.
Neueste Artikel
Apples neue Kindersicherung ist die bisher beste. Das deckt sie trotzdem nicht ab
Am 14. September 2026 hat Apple die umfassendste Überarbeitung seiner Kindersicherung in der Geschichte des iPhone ausgeliefert. iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 bringen die Surfanfrage, erweitern die Kommunikationssicherheit auf Gewaltdarstellungen, ersetzen ein pauschales Tageslimit durch altersgerechte Nutzungszeiten, ergänzen eine Freigabe für neue Kontakte und gestalten die Bildschirmzeit-Oberfläche um das herum neu, was Eltern tatsächlich sehen müssen.
Das sind echte Verbesserungen, und einige davon schließen Lücken, über die sich Eltern seit fast einem Jahrzehnt beschweren. Das gehört klar gesagt, bevor Kritik folgt — denn die Kritik lautet nicht, Apple habe zu wenig getan. Der Vorwurf lautet anders: Ein derart gutes Paket an Kontrollen verführt zu einer gefährlichen Annahme, nämlich dass das Problem damit erledigt sei.
Weiterlesen →Warum Politiker plötzlich über VPNs und Kinder streiten
Im Mai 2026 hat der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments (EPRS) — das hauseigene Recherchezentrum, das Abgeordnete des Europäischen Parlaments mit Hintergrundpapieren versorgt — ein Policy-Briefing veröffentlicht, das ein bestimmtes Werkzeug erstmals ausdrücklich auf die Jugendschutz-Agenda setzt: das virtuelle private Netzwerk, kurz VPN.
Das Briefing schlägt kein Gesetz vor. Es enthält keinen Zeitplan. Aber es stellt eine Frage in den Raum, die in Brüssel gerade ernst genommen wird: Wenn ein Land Social-Media-Plattformen und Erwachsenenseiten verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu prüfen — und Kinder reagieren darauf, indem sie ein VPN herunterladen, um die Prüfung zu umgehen — funktioniert das Gesetz dann überhaupt?
Weiterlesen →EU nimmt TikTok, Meta und X ins Visier: Der Digital Fairness Act gegen Suchtdesign
„Die Frage ist nicht, ob junge Menschen Zugang zu sozialen Medien haben sollten. Die Frage ist, ob soziale Medien Zugang zu jungen Menschen haben sollten."
Dieser Satz — am 12. Mai 2026 von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem Europäischen Gipfel zu Künstlicher Intelligenz und Kindern in Kopenhagen ausgesprochen — markiert das bisher klarste Signal, dass Brüssel das Verhältnis von Plattformen zu Kindern grundlegend neu gestalten will. Die Kommission hat angekündigt, dass der kommende Digital Fairness Act (DFA) „süchtig machende und schädliche Designpraktiken" direkt regulieren wird — endloses Scrollen, Autoplay, Push-Benachrichtigungen und die algorithmischen Systeme, die Minderjährige täglich stundenlang an ihre Bildschirme binden.
Weiterlesen →Redaktionelle Methodik
Internet for Kids berichtet über Kinderschutz im Netz, Social-Media-Regulierung und digitalen Schutz für Familien. Diese Seite dokumentiert, wie Themen ausgewählt, Fakten geprüft, Aussagen belegt und Fehler korrigiert werden. Sie existiert, damit Lesende — und die KI-Assistenten, die unsere Arbeit zunehmend zusammenfassen — beurteilen können, wie die Berichterstattung zustande kommt.
Themenauswahl
Drei Themenfelder werden behandelt:
- Regulatorische Entwicklungen, die ändern, was Plattformen für Minderjährige tun müssen — Verfahren der EU-Kommission, nationale Gesetzgebung, Gerichtsurteile, Feststellungen von Regulierungsbehörden.
- Plattform-Design-Themen mit messbarer Auswirkung auf Kinder — Suchtdesign, Empfehlungssysteme, Altersverifikationslücken, Defizite bei der Inhaltsmoderation.
- Praktische Anleitungen, die Eltern sofort umsetzen können — Geräteeinstellungen, Netzwerkfilter, Umgehungen von Altersgrenzen, Gesprächsleitfäden.
Nicht behandelt werden: Aktienspekulationen zu Tech-Konzernen, parteipolitische Innenpolitik außerhalb des Kinderschutzrahmens oder unbelegte Behauptungen über einzelne Plattformen.
Weiterlesen →Social-Media-Altersgrenzen und Kinderschutzgesetze — Länder-Tracker
Regierungen weltweit schreiben die Regeln dafür neu, wie Social-Media-Plattformen mit Minderjährigen interagieren dürfen. Das Tempo hat sich seit dem flächendeckenden Unter-16-Verbot in Australien (Dezember 2025) deutlich erhöht. Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben mit Unter-15-Gesetzen nachgezogen, und die EU selbst überlagert das Ganze mit dem Digital Services Act, dem kommenden Digital Fairness Act und einer EU-weiten Altersnachweis-App.
Diese Seite erfasst den aktuellen Stand in jedem behandelten Land — sortierbar nach Status, Altersgrenze oder Jahr. Monatlich aktualisiert. Wie die Statusfelder belegt und geprüft werden, ist in der Methodik-Seite dokumentiert.
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